Osteopathie für Pferde
im Einklang mit Geist, Seele und Körper.
Warum braucht ein Pferd Osteopathie?
Pferde sind in der Natur wahre Überlebenskünstler. Sie wissen was sie brauchen um Selbstheilung betreiben zu können, z.B. suchen sie sich ihre passende Nahrung wie Kräuter. Sie können sich physiologisch frei bewegen und müssen sich auch bewegen um Nahrung und Wasser zu finden, sowie sind sie in einer konstanten Herde integriert. Unsere domestizierten Pferde sind in verschiedensten Haltungen untergebracht, allerdings ist das Wesen und die Funktionalität des Körpers für etwas anderes gedacht – z.B. Sitzen wir Menschen auch viel zu viel, leben in zu vielen Reizen, essen nicht naturgemäß und so ist es auch bei Pferden, welches dann in Dysfunktionen resultiert. Dysfunktionen sind ganz einfach gesagt eine eingeschränkte Funktion von z.B. einem Muskel, einer Faszie, einem Knochen oder einem Organ, welches sich in einer Blockierung darstellt. Nun ist oft die Rede von „ausgerenktem Wirbel“ – wenn dies tatsächlich der Fall wäre, dann ist das Pferd ein wirklicher medizinischer Notfall (Tierarzt). Die Osteopathie ist dafür da, Dysfunktionen frühzeitig wahrzunehmen und zu regulieren und wieder in den Einklang mit Körper, Geist und Seele zu bringen. In der Osteopathie zählt die Ganzheitlichkeit der Holimus. Bekanntlich wissen wir ja, Pferde kompensieren Schmerzen extrem lange. Warum ist das so? Weil äußerlich sichtbarer Schmerz, die Herde in Gefahr bringen würde, da sie für Raubtiere geschwächt erscheinen. Deshalb kompensieren sie von Natur aus sehr lange im voraus! Somit empfehle ich jedem Pferdebesitzer, seinem Pferd etwas gutes zu tun und von der Osteopathie zu profitieren um frühzeitig Kompensationen zu lösen bevor langfristige Schäden entstehen!
Wann ist eine Therapie sinnvoll?
- Vorbeugend 1-2 x / jährlich
- Vor dem Sattler
- Nach dem Zahnarzt
- Vor dem Anreiten
- Nach Stallumzügen
- Nach den „Fellwechseln“
- Rittigkeitsprobleme/Anlehnung/Stellung/Biegung
- Stellungseinschränkungen
- häufiges Losreißen an Longe oder „einfach so“
- im Halfter aufgehangen (Genick!)
- Sattelzwang
- Verhaltensauffälligkeiten
- Organische Auffälligkeiten v.a. Magen/Leber/Lunge/Darm
- sämtliche Arten von Unfällen oder Hinfällen
- chronische Beschwerden
- immer wiederkehrende Einschränkungen